baanner hexen

 

Vereinsgeschichte

Im Bühlerstein wurde im 17. und 18. Jahrhundert Bergbau auf Kupfererz und auch in der Hoffnung auf Silber, betrieben. Heute erinnern zwei Gänge an das wenig ertragreiche Schürfen im St.-Johannes-Segen, so der Name der Bühlersteingrube.

Um diesen Bergbau gab es - wie an anderen Orten auch - zahlreiche Sagen. Die bekannteste Sage handelt von den Erdmännlein im Bühlerstein, die der Gutacher Erdmalezunft den Namen gaben.

Der Glaube an Hexen war früher weit verbreitet - auch im Gutachtal. Abwehrzeichen in den Höfen, Abwehrmaßnahmen z. B. das umgekehrte Aufstellen eines Besens vor dem Stall und Anweisungen gegen Hexerei in den Sympathiebüchern sowie im 6. und 7. Buch Moses sind Erinnerungen an einstige Vorstellungen in den Köpfen der Menschen.

In manchen Gutacher Höfen und ganz besonders im Bühlersteinerhof waren die Mähnen der Pferde des Morgens zu Zöpfen geflochten. Nach dem Glauben der Vorfahren waren Hexen dafür verantwortlich. Erst im 20. Jahrhundert machte ein Pfarrer mit diesem Spuk ein Ende, indem er die verbotenen Bücher einsammelte und verbrannte.